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Kein Schnaps, keine Schokolade, kein Steak: Nach den Karnevalstagen beginnt am Aschermittwoch für viele Deutsche eine längere Fastenzeit. Jeder Zweite findet den Verzicht auf bestimmte Genussmittel

Fastenzeit nach Karneval

Kein Schnaps, keine Schokolade, kein Steak: Nach den Karnevalstagen beginnt am Aschermittwoch für viele Deutsche eine längere Fastenzeit. Jeder Zweite findet den Verzicht auf bestimmte Genussmittel oder Konsumgüter über mehrere Wochen gesundheitlich sinnvoll. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Hauptsünde Alkohol Beim Fasten würden 67 Prozent von über 1.000 Befragten am ehesten auf Alkohol verzichten. Es folgen Süßigkeiten, Fleisch und Rauchen. Fast jeder dritte Deutsche ist bereit, in der Fastenzeit sein Handy ausgeschaltet zu lassen, wobei dies deutlich mehr Frauen als Männer angeben. 22 Prozent der Befragten finden auch einen zeitlich begrenzten Rückzug aus der Online-Welt sinnvoll und würden auf ihren Computer oder das Internet verzichten. Regionale und geschlechtliche Unterschiede In der Umfrage der DAK-Gesundheit geben 51 Prozent der Befragten an, dass sie mindestens schon einmal für mehrere Wochen bewusst auf Genussmittel und Konsumgüter verzichtet hätten. Die Beteiligung an einer Fastenzeit ist in Bayern und Baden-Württemberg besonders hoch. In den ostdeutschen Bundesländern ist der Anteil niedriger. Während 13 Prozent der Befragten ohne Erfahrung sich künftig einen gezielten Verzicht vorstellen können, kommt dies für 36 Prozent gar nicht in Frage.

Beim Fasten gibt es zudem deutliche Unterschiede der Geschlechter. Mit 56 Prozent finden mehr Frauen den bewussten Verzicht sinnvoller als Männer. Die Männer würden mit Abstand am ehesten auf Alkohol verzichten, gefolgt von Süßigkeiten und Rauchen. Die Frauen nennen Alkohol, Süßigkeiten und an dritter Stelle Fleisch. Sieben Wochen etwas Gutes für sich tun „Die Zeit bis zum Osterfest nutzen viele Menschen, um über ihr Leben und mögliche Veränderungen nachzudenken“, erklärt Expertin Silke Willms von der DAK-Gesundheit. „Wer seinem Körper oder seiner Psyche helfen möchte, sollte nicht nur an Verzicht und Verbote denken. Als Alternative bietet sich an, sieben Wochen lang bewusst etwas Gutes für sich zu tun. Das kann gesunde Ernährung sein oder gezielte Entspannung.“

22.02.2012
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Abnehmen ist machbar, doch das Gewicht anschließend zu halten ist schwer. Deutsche Forscher nahmen nun die verschiedenen Abnehm-Methoden in einer Langzeitstudie unter die Lupe. Sie stellten fest: Bei

Abnehmen: Was hilft langfristig?

Abnehmen ist machbar, doch das Gewicht anschließend zu halten ist schwer. Deutsche Forscher nahmen nun die verschiedenen Abnehm-Methoden in einer Langzeitstudie unter die Lupe. Sie stellten fest: Bei Menschen mit starkem Übergewichtigen verspricht ein chirurgischer Eingriff den größten Erfolg. Diät oder OP? Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum untersuchten mehr als 500 Männer und Frauen, um die Langzeiterfolge nach einer Gewichtsabnahme zu überprüfen. Über 250 Männer und Frauen nahmen ein Jahr lang an einem Gewichtsreduktionsprogramm teil. Das Programm beinhaltete eine Diät, eine Anleitung zu einer gesunden Lebensweise, Bewegung und eine psychologische Betreuung. Eine zweite Gruppe von 153 übergewichtigen Männern und Frauen ließ sich ein Magenband operativ einsetzen. 302 Personen, die nicht übergewichtig waren, bildeten die Kontrollgruppe. OP erfolgreich, aber riskant Die Forscher ermittelten das Gewicht der Teilnehmer zu Beginn der Studie, nach einem Jahr und nach vier Jahren. Die Teilnehmer des Diätprogramms verloren im ersten Jahr durchschnittlich 18,2 Kilogramm. Drei Jahre später hatten sie wieder 14,5 Kilo zugenommen. Operierte Teilnehmer verloren im ersten Jahr durchschnittlich 36,9 Kilogramm und nahmen in den nächsten drei Jahren nur 2,4 Kilo zu. Langfristig ist die Operation somit die effektivste Methode. Die Experten raten dennoch: Übergewichtige sollten die Vor- und Nachteile einer Operation im Einzelfall sorgfältig abwiegen und die Operationsrisiken nicht unterschätzen. Laut den Experten sei eine Operation vor allem bei krankhafter Adipositas zu empfehlen. Menschen mit leichtem Übergewicht sollten eine langfristige Umstellung der Lebensgewohnheiten vorziehen.

21.02.2012
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Die psychische Gesundheit ist vom Alter abhängig. Ältere Menschen neigen weniger zum Grübeln und sind mit ihrem Leben insgesamt zufriedener als Jüngere, wie eine Studie der Universitäten Luxemburg

Senioren grübeln weniger

Die psychische Gesundheit ist vom Alter abhängig. Ältere Menschen neigen weniger zum Grübeln und sind mit ihrem Leben insgesamt zufriedener als Jüngere, wie eine Studie der Universitäten Luxemburg und Würzburg ergab. Grübeln macht depressiv Die Forscher wollten herausfinden, inwiefern das Älterwerden und Umstände, die zu Depressionen führen, zusammenhängen. Sie gingen davon aus, dass bestimmte Denkweisen depressive Verstimmungen und Depressionen begünstigen. Wer zu viel nachdenkt, konzentriert sich zu sehr auf seine Probleme und Gefühle, statt aktiv zu handeln. Grübler sind daher stärker gefährdet, an Depressionen zu erkranken. Im Alter glücklicher? Für die Studie befragten die Wissenschaftler 300 Personen im Alter von 15 bis 87 Jahren. Die Teilnehmer sollten ihre Gedanken, Stimmungen und ihr persönliches Wohlbefinden einschätzen. Die Forscher stellten fest, dass zu viele Grübeleien die Lebenszufriedenheit der Befragten tatsächlich einschränkt. Ihnen fiel auf, dass diejenigen, die 63 Jahre oder älter waren, deutlich weniger von negativen Gedanken berichteten als die Jüngeren. Die Ergebnisse bestätigen, dass sich die Denkweise eines Menschen und damit auch seine Anfälligkeit für Depressionen im Lauf seines Lebens ändern. Weitere Untersuchungen  sind notwendig, um die Behandlung von Depressionen dem jeweiligen Alter der Betroffenen anzupassen.

20.02.2012
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Rauchen, Bluthochdruck, Übergewicht, Depressionen – das sind die klassischen Ursachen eines Herzinfarktes. Aber es gibt noch mehr Risikofaktoren: Wer in seinem Beruf zu wenig Anerkennung für

Stress im Job belastet das Herz

Rauchen, Bluthochdruck, Übergewicht, Depressionen – das sind die klassischen Ursachen eines Herzinfarktes. Aber es gibt noch mehr Risikofaktoren: Wer in seinem Beruf zu wenig Anerkennung für seine Leistung bekommt, ist ebenso gefährdet. Das meldet die DAK in ihrem Gesundheitsreport 2012. Zu wenig Anerkennung macht krank Der Krankheitsstand von Erwerbstätigen war 2011 so hoch wie seit 15 Jahren nicht mehr, heißt es im Report. „Die Belegschaften sind schon heute durchschnittlich älter als vor zehn Jahren. Ältere Mitarbeiter sind seltener krank als Jüngere, dafür aber deutlich länger“, erklärt Herbert Rebscher, Chef der DAK-Gesundheit. Zudem sei das Herzinfarktrisiko für Menschen ab 55 Jahren deutlich höher. Da das Durchschnittsalter von Erwerbstätigen in Deutschland steigt, ist das Thema 19k01|Herzinfarkt auch für die Arbeitswelt interessant. Die DAK sah sich veranlasst, Risikofaktoren im Arbeitsleben aufzudecken. Sie befragte dazu über 3000 Berufstätige. Das Ergebnis: Jeder zehnte Befragte litt unter einer beruflichen Gratifikationskrise. Diese entsteht, wenn ein Berufstätiger nicht die Anerkennung bekommt, die für seine Leistung angemessen ist. Für diese Personen bestehe ein doppelt so hohes Herzinfarktrisiko. Die Betroffenen schätzten ihre Gesundheit nicht nur schlechter ein als andere, sie hatten auch tatsächlich häufiger gesundheitliche Probleme. „Je größer die Selbstbestimmung und Gestaltungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz sind, um so weniger tritt dieses Problem auf“, erklärt Rebscher. Heimarbeit: Entlastung oder mehr Stress? Soziale Beziehungen im Job, wie ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Kollegen, helfen Stress zu reduzieren. Immerhin 16 Prozent der Befragten berichten vom Bemühen ihrer Arbeitgeber, Mitarbeiter vor allzu viel Arbeitsstress zu schützen. Das Herzinfarktrisiko steigt auch dann, wenn Beschäftigte die Arbeitsmenge im Büro nicht mehr bewältigen können und sie mit nach Hause nehmen müssen. Denn dann ist das Missverhältnis zwischen Anstrengung und Belohnung besonders stark. Wenn die Heimarbeit aber im eigenen Interesse stattfindet, kann sie Arbeitsstress durchaus vermindern. Man spart die Wegzeiten und vereinbart Privatleben mit dem Beruf.

17.02.2012
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Die eisige Winterluft hat uns fest im Griff. Tagestemperaturen unter null Grad führen für viele Menschen zu gesundheitlichen Problemen. Besonders gefährdet sind Asthmatiker und Allergiker. Wie sie

Eisige Kälte verursacht Atemnot

Die eisige Winterluft hat uns fest im Griff. Tagestemperaturen unter null Grad führen für viele Menschen zu gesundheitlichen Problemen. Besonders gefährdet sind Asthmatiker und Allergiker. Wie sie sich schützen, wissen Experten vom Deutschen Allergie- und Asthmabund. Allergisch auf Kälte? Ursache für juckende rote Haut kann gerade bei eisigen Temperaturen eine Kälte-Urtikaria sein. Die Urtikaria, auch Nesselsucht genannt, ist eine häufige Hauterkrankung. Etwa 25% der Bevölkerung hat schon einmal eine Urtikaria durchlebt. Bei akuten Beschwerden helfen nur 27w01|Antihistaminika oder 20wo5|Kortisontabletten. Auch Kälte ist oft ein Auslöser einer Urtikaria. Die „Kälte-Allergiker“ leiden dann unter Juckreiz, Quaddeln, Schwellungen oder starken Rötungen der Haut. In sehr seltenen Fällen schwellen die Schleimhäute im Mund- und Rachenbereich an, was zu Atemnot und Ersticken führt. Tritt die Kälte-Urtikaria häufiger auf, ist eine so genannte Toleranzinduktion manchmal hilfreich. Der Körper wird dabei immer wieder mit dem Allergie-Auslöser konfrontiert. So lernt er den Auslöser – in diesem Fall die Kälte –  zu tolerieren. Kalte Luft reizt Atemwege Aber die Kälte strapaziert nicht nur die Haut, sondern auch die Atemwege: Kälte löst bei Menschen mit Asthma oder chronischer Bronchitis oft Atemnot aus. Die kalte Luft reizt die Bronchien und verengt die Atemwege. Probleme beim Ein- und Ausatmen, pfeifende Atmung und akute Atemnot bis hin zum Asthmaanfall können die Folgen sein. Hier hilft nur warme Kleidung mit einem „Mundschutz“, zum Beispiel ein dicker Wollschal. Viel trinken ist auch wichtig, es befeuchtet die Schleimhäute. Beim Sport im Freien sollten sich Asthmatiker eher zurückhalten. Pollenallergiker im Vorteil Im Januar waren wegen dem milden Wetter bereits Pollen in der Luft nachweisbar und viele Pollenallergiker klagten über laufende Nasen und rote Augen. Nun ist der Pollenflug durch die extreme Kälte nahezu „eingefroren“. Momentan ist daher die Belastung durch Erlen- und Haselpollen sehr gering. Und die Befürchtungen für extreme Pollenkonzentrationen bereits im Februar sind ausgesetzt, da die Entwicklung der Pflanzen durch die Kälte in Stocken geraten ist.

16.02.2012

Aktueller Notdienst

Eichendorff-Apotheke
Pommernstr. 5
21680 Stade
Telefon: 04141/6 24 15
Telefax: 04141/6 85 05
Notdienst vom 22.02.2012 um 08:30 Uhr bis zum 23.02.2012 um 08:30 Uhr

Allgemeiner Notdienst 04141 – 98585
Kinderärztlicher Notdienst 04141 – 660866
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